Ab dem 20. Januar 2015 wurden vor dem Oberlandesgericht München die Betroffenen des Nagelbombenanschlag auf die Keupstraße befragt. Aus diesem Grund rief das Münchner Bündnis gegen Naziterror und Rassismus gemeinsam mit der Initiative Keupstraße ist überall und dem bundesweiten Aktionsbündnis NSU-Komplex auflösen! dazu auf Solidarität mit den mehr als 20 Nebenkläger_innen zu demonstrieren.

Der Aktionstag am 20. Januar in München war ein voller Erfolg. Nach einer ganztägigen Kundgebung am Oberlandesgericht zogen bis zu 1.400 Antifaschist_innen und Antirassist_innen zum Stachus um ihre Solidarität mit den Betroffenen und Nebenkläger_innen auszudrücken. Auf der Seite der Initiative Keupstraße ist überall gibt es eine umfangreiche Dokumentation mit vielen Fotos, Videos und Redebeiträgen.

Einen kleinen Eindruck vermittelt dieses Video:

Die Aufrufe können hier nachgelesen werden:

Aufrufe

Aufruf des Münchner Bündnis gegen Naziterror und Rassismus.

Keupstraße ist überall!
Die Keupstraße ist bekannt als die zentrale Geschäfts- und Wohnstraße der ‚türkischen Community‘ in Köln; weit über die Stadtgrenzen hinaus. Am 9. Juni 2004 explodierte am helllichten Tag auf der Keupstraße eine von Nazis gezündete Nagelbombe.
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Außerdem unterstützten wir den Aufruf des bundesweiten Aktionsbündnis „NSU-Komplex auflösen!“:

Für eine Gesellschaft ohne Rassismus – Keupstraße ist überall
Die Keupstraße ist bekannt als florierende Geschäfts- und Wohnstraße der „türkischen Community“ in Köln – weit über die Stadtgrenzen hinaus. Am 9. Juni 2004 explodierte dort eine vom „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) gezündete Nagelbombe.
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Aufruf von Antifa Ak Cologne und antifa nt München:

Kein Schlussstrich – Solidarität mit der Keupstraße
Am 9. Juni 2004 zündete der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) eine mit 700 Nägeln gefüllte Bombe in der Keupstraße in Köln-Mühlheim. Zuvor hatten sie die Bombe, an einem Fahrrad befestigt, vor einem türkischen Friseursalon abgestellt.
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